
Living Water weltweit: Mit WASH gegen Corona
Living Water unterstützt seit seiner Gründung mit jedem verkauften Aktivkohlefilter die Welthungerhilfe. Dabei liegen uns die WASH-Projekte besonders am Herzen. WASH steht für „Water, Sanitation und Hygiene“. Denn sauberes Wasser ist zentral für die Bekämpfung von Hunger und Armut, da die Hälfte der Folgen von Unterernährung auf schlechte hygienische Bedingungen zurückzuführen sind (Was hat sauberes Wasser mit Hunger zu tun?). Der folgende Artikel zeigt, dass insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie die von uns unterstützten WASH-Projekte an Bedeutung gewinnen.
1. WASH in Zeiten von Corona
Für die Vereinten Nationen steht fest: Das Erreichen der vereinbarten sozial-ökologischen Entwicklungsziele bis 2030 wurde von der Corona-Pandemie ausgebremst. COVID-19 wirkt wie ein Katalysator für die weltweite Armut. Menschen, deren Leben schon vor der Pandemie von Hunger, prekärer Gesundheitsversorgung, Naturkatastrophen oder Krieg bestimmt war, leiden besonders unter den Folgen der Pandemie. Corona verschärft somit die weltweite Armut.
Gemeinsam mit den Partnerorganisationen vor Ort hat es sich die Welthungerhilfe deshalb zur Aufgabe gemacht, schnell und nachhaltig mit einem Ausbau der WASH-Projekte zu helfen. Mit den folgenden Maßnahmen sollen vor allem die hygienischen Bedingungen verbessert werden:
- Sicherstellung der Wasserversorgung an öffentlichen Orten wie Schulen oder Märkte
- Installation von Handwascheinrichtungen und Latrinen
- Bereitstellung von Seife und Desinfektionsmittel
- Informationen über COVID-19 werden in die laufenden Hygieneschulungen integriert
- Partnerorganisationen vor Ort werden bei der Aufklärungsarbeit über Corona unterstützt.
Da insbesondere Kinder und Jugendliche unter den sozialen Folgen der Pandemie leiden, hat die Welthungerhilfe gemeinsam mit dem Unternehmen WASH United einen Comic entworfen, der in 25 Sprachen übersetzt wurde und sich vor allem an die 10 bis 14jährigen richtet. Hier zeigen Amina, Oliver, Tara und Akachi, wie man sich am besten vor dem Virus schützen kann:

Szene aus dem Comic „ Keine Chance für Corona“ der Welthungerhilfe, Quelle: https://www.welthungerhilfe.de/corona-spenden/coronavirus-comic/

2. Ein Beispiel: Das Tippy Tap

Ein Erfolgsmodell im Kampf gegen Corona ist das Tippy Tap. Hierbei handelt es sich um berührungsfreie Handwaschanlagen, die schnell und unkompliziert aufgebaut werden können.
Der Bau von Tippy Taps wird seit der Corona Krise verstärkt gefördert, da sie besonders hygienisch sind. Durch die Fußbetätigung des Wasserlaufs kommen die Hände nur mit Seife in Berührung – unnötige Kontakte werden so vermieden. Außerdem hilft der Tippy Tap beim Sparen von Wasser und ist somit ideal für Regionen, in denen es nur wenig Wasser gibt. Die Welthungerhilfe fördert allein im indischen Bundesstaat Jharkhand den Bau von Tippy Taps in 100 abgelegenen Dörfern. Auch in Mali, Malawi, Myanmar, Äthiopien oder Uganda kommt die Handwaschanlage zum Einsatz.
Zentral im Kampf gegen Corona sind aber vor allem die Hygieneschulungen, die in Kooperation mit den Partnerorganisationen vor Ort angeboten werden. Hier lernen die Menschen, sich selbst und andere vor Ansteckung zu schützen. Denn eins ist gewiss: Corona können wir nur gemeinsam durch mehr Wissen und mehr Solidarität besiegen.
3. Mit dem LivingTap gegen Corona
Deshalb haben wir uns dazu entschieden, die WASH-Projekte der Welthungerhilfe zu unterstützen – mit 6,50 EUR pro verkauftem Aktivkohle-Wasserfilter. Das bedeutet für Euch: Je mehr Wasser Ihr mit unserem LivingTap trinkt und sprudelt, desto größer wird unsere Spende an die Welthungerhilfe. Denn uns liegt viel an sauberem Wasser – aber mehr noch an den Menschen, die wir durch unser Engagement erreichen können.

Umgerechnet ermöglicht unser in diesem Jahr gespendete Betrag, ca. 200 Familien ein Jahr lang mit Wasser zu versorgen! Vielen DANK!
Also macht mit: Trinken wir die Welt gesünder!

4. … und was wir gegen einen zu tiefen Wasserfußabdruck tun können
Auch wenn der Wasserfußabdruck ein global angewendeter Begriff ist, so spielt er doch auch in unserem Wasseralltag eine Rolle. Denn Wasser kann und sollte gespart werden. Insbesondere, weil es eine Ressource ist, an die nur wenige Menschen auf der Welt immer und selbstverständlich dran kommen.
Tipps zum Wasser sparen gibt es viele: Beispielsweise Das Vollbeladen von Geschirrspüler und Waschmaschine, das Stoppen oder Drosseln der Toilettenspülung, oder das Anbringen von Durchlaufbegrenzern an den Wasserhähnen. Bezogen auf den indirekten Wasserverbrauch gilt indes: Regional und saisonal kaufen, im Fall von Bekleidung gerne Secondhand. So sparst du dann auch nicht nur Wasser, sondern gleichzeitig auch noch CO2.

Virtuelles Wasser als Bestandteil unseres Wasserfußabdrucks
Importiertes Flaschenwasser – eine in/direkte Katastrophe für den Wasserfußabdruck
Ein prägnantes Beispiel für die Verschwendung der Ressource Wasser ist der Konsum von importierten Flaschenwasser. Wie wir bereits in unserem Beitrag Ist Leitungswasser gesund? gezeigt haben, ist Leitungswasser in der Regel nicht nur gesund, sondern auch um ein Vielfaches nachhaltiger und kostengünstiger als Flaschenwasser. Aber nicht nur das: Die versteckten Kosten des Flaschenwassers sind enorm. Denn das Importwasser wird abgefüllt und transportiert, die verwendeten Flaschen werden entsorgt oder müssen gespült (!) werden. Im Falle der zumeist aus Südeuropa stammenden Mineralwasser wird sogar von einer „importierten Plastikschwemme“ gesprochen, da das Wasser in Einwegplastikflaschen als unnötige Ökosünde auf die Reise – und auf den Müll – geschickt wird.
Da 1 Liter Flaschenwasser bis zu 1.400-mal mehr CO2 benötigt als 1 Liter Leitungswasser, ist die Entscheidung also eine einfache. Denn das Trinken von Leitungswasser ist nicht nur gut für den Wasserfußabdruck; es schmälert auch den ökologischen Fußabdruck!
5. Flaschenwasser – was ist die Alternative?
Leitungswasser unterliegt strengen und regelmäßigen Kontrollen. Es gibt daher kaum mehr einen Unterschied in der Qualität, verglichen mit Flaschenwasser. Verschiedene Gesetze und Verordnungen auf Bundes- und EU-Ebene geben den Verbraucher:innen diesbezüglich Sicherheit. Es spricht demnach nichts dagegen, Leitungswasser direkt als Trinkwasser zu verwenden.
Gerne auch gefiltert …
Ist das Leitungswasser besonders kalkhaltig oder möchtest du bezüglich möglicher Schadstoffe auf Nummer sicher gehen, bietet sich ein haus- bzw. kücheneigenes Filtersystem an. Hier solltest du aber darauf achten, dass es sich um einen zertifizierten Aktivkohlefilter für sauberes Wasser handelt, der auch nachweislich Hormone, Medikamentenrückstände oder Mikroplastik aus dem Wasser entfernt.
… und gesprudelt!
Auch an diejenigen, die nicht auf Kohlensäure verzichten möchten, ist gedacht. Untertisch-Systeme, die im Spülschrank der Küche verbaut werden und das Trinkwasser bei Verwendung karbonisieren, sind eine tolle Alternative zum Kistenschleppen.
Unser Tipp ist der Sprudel-Wasserhahn LivingTap. Mit diesem Wassersystem beziehst du dein Wunsch-Wasser direkt aus dem Wasserhahn; sei es still, gekühlt oder gesprudelt. Zudem spart der LivingTap besonders viel Energie und Platz. Außerdem besteht die Küchenarmatur aus 100% hochreinem Edelstahl, was ebenfalls ein positiver Aspekt für deine Wasserqualität und die Wiederverwertbarkeit des Materials ist.
Leichtfüßig mit dem LivingTap

Der LivingTap wirkt sich also nicht nur günstig auf deinen indirekten Wasserfußabdruck aus, sondern auch auf dein Portemonnaie.




Du trinkst nur stilles Wasser?
Dann ist LivingTap Basic die richtige Wahl für dich. Stilles, gefiltertes Wasser direkt aus dem Hahn.



Du trinkst auch gerne Sprudelwasser?
Dann ist LivingTap Pro die richtige Wahl für dich. Sprudel, stilles und gefiltertes Wasser direkt aus dem Hahn.